Stadt Bad Soden am Taunus

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Komponisten

Beethovenstraße

Ludwig van Beethoven (1770-1827), dessen Familie flämischen Ursprungs ist, tritt am 26.03.1778 erstmals als Pianist in Köln auf. 1792 nahm Beethoven unter anderem Unterricht im Klavierspiel bei Joseph Haydn, der mit ihm 1793 nach Eisenstadt reiste.
Das erste eigene Konzert Beethovens erfolgte 1800 im Hofburgtheater, Erstaufführung der 1. Sinfonie und des Septetts. Es folgten weitere 7 Sinfonien bis er 1821 an Gelbsucht erkrankt. Uraufführung seiner letzten, der 9. Symphonie, fand im Wiener Kärtnertortheater, bevor er am 26. März 1827 auf Grund einer Leberzirrhose verstarb.
Am 29. März 1827 wird Beethoven am Währinger Friedhof beerdigt. Über 20.000 Menschen nahmen an der Feierlichkeit teil.

Brahmsstraße

Am 07. Mai 1833 ist Johannes Brahms in Hamburg in ärmlichen Verhältnissen geboren.
Er nahm 1840 Klavierunterricht bei Otto Friedrich Willibald Cossel bis er 1843 erstmals als Pianist auftritt.
1853 verlässt Brahms Hamburg und unternimmt mit dem jungen ungarischen Violinisten E. Reményi Konzertreisen. Als Chordirigent machte er erste Erfahrungen im Fürstenhof in Detmold wo er auch arbeitete.
1876 wird die erste Symphonie fertiggestellt und am 04. November in Karlsruhe uraufgeführt. Er konnte zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen entgegennehmen.
Am 03. April 1897 stirbt Brahms in Wien.

Carl-Maria-von-Weber-Straße

Carl Maria Friedrich Ernst von Weber, der Sohn eines schwäbischen Musikers, am 18. November 1786 in Eutin geboren, war 1797 Schüler bei Michael Hady später bei dem Komponisten und Musiktheoretiker Abbé Vogler in Darmstadt.
Mit 18 Jahren erhielt Weber eine Anstellung als Opernkapellmeister in Breslau und arbeitete unter anderem von 1807-1810 als Sekretär und Musiklehrer des Herzogs Ludwig in Stuttgart.
Der Durchbruch zur Weltberühmtheit als Opernkomponist gelingt 1821 mit der triumphalen Aufführung des "Freischütz" in Berlin, 1823 folgt "Euryanthe".
Der vielseitig begabte Komponist starb am 05. Juni 1826 in Folge der Schwindsucht in London.

Mendelssohn-Bartholdy-Straße

Der am 03. Februar 1809 in Hamburg geborene Felix Mendelssohn Bartholdy, Sohn eines Bankier, erhielt ersten Klavierunterricht von seiner Mutter, später unter anderem von Ludwig Berger und Ignaz Moscheles. Im Alter von neun Jahren trat er zum ersten Mal mit seiner Schwester Fanny in einem öffentlichen Konzert auf. In den 1820er Jahren unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1824 entstand seine erste ins Werkverzeichnis aufgenommene Symphonie. Im folgenden Jahr schrieb er die Ouvertüre zu Shakespeares Sommernachtstraum. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf, 1835 Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Konzerte, Vokal-, Orchester-, Kammermusik- und Klaviermusikwerke sowie fünf Sinfonien. Mendelssohn starb am 04. November 1847 in Leipzig.




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